Ansätze zum Waldschutz

 

Nachfrage in Industrieländern ein Treiber für Entwaldung

 

Die Zerstörung der Wälder wird vor allem durch die Umwandlung in landwirtschaftliche Nutzflächen, den Raubbau an den Holzbeständen, die Ausbeutung mineralischer Rohstoffvorkommen und durch Infrastrukturprojekte verursacht. Ein wichtiger Treiber für Entwaldung ist die Nachfrage in den Industrienationen nach Agrarprodukten (z.B. Palmöl und Soja), für deren Produktion der Wald gerodet wird. Das Wachstum der Weltbevölkerung verstärkt den Druck auf die Wälder.

 

 

Ursachen vielschichtig, Kombination von Politikinstrumenten wichtig

 

Um die fortschreitende Entwaldung aufzuhalten, müssen die Ursachen für die Zerstörung der Wälder bekämpft werden. Wichtig ist eine Kombination verschiedener Walschutzmaßnahmen. Angebot und Nachfrage nach illegalem Holz können eingeschränkt werden. Andererseits bietet der Wert der Wälder für den Biodiversitäts- und Klimaschutz sowie als Ökosystem-Dienstleister Möglichkeiten, neue Anreize zu schaffen. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es rentabler, den Wald stehen zu lassen, als ihn zu zerstören. Dazu muss dem Wald über seine Funktion als Rohstofflieferant hinaus ein Wert gegeben werden.

 

Artikel: Ansätze zum Waldschutz
Autoren: Georg Schattney und Juliane von Stockhausen
© Business Communications Consulting, Frankfurt

 

 

 

 

Dieses Kapitel bietet einen umfassenden Überblick zu den verschiedenen Ansätzen für Waldschutz: